AUS DER WERKSTATT · C / GTK

Ein GTK-Taschenrechner

19. September 2026 · Ercan Dogan

Der GTK-Taschenrechner war eines meiner ersten überschaubaren C- und GTK-Projekte. Ein kleines Programm, an dem sich trotzdem viele wichtige Dinge zeigen lassen.

Eine klare Oberfläche

Das Fenster besteht aus einer Anzeige und einem übersichtlichen Tastenfeld. Die Oberfläche bleibt bewusst sachlich: Zahlen, Rechenzeichen und die wichtigsten Bedienfunktionen stehen direkt zur Verfügung.

Zu sehen sind die Ziffern 0 bis 9, der Dezimalpunkt, die Vorzeichenänderung und die Taste zum Löschen. Dazu kommen die vier Grundrechenarten und die Ergebnis-Taste.

Was dabei gelernt wird

Hinter den Schaltflächen steckt die Verbindung von Benutzeroberfläche und Programmlogik. Ein Tastendruck muss erkannt, der aktuelle Zustand gespeichert und das Ergebnis wieder in der Anzeige dargestellt werden.

Gerade weil der Taschenrechner klein ist, lässt sich dieser Ablauf gut nachvollziehen. Jede Funktion hat einen klaren Zweck und eine sichtbare Wirkung.

Ein Warmlauf für größere Projekte

Der Taschenrechner war kein Endpunkt, sondern ein guter Einstieg in GTK. Fenster, Schaltflächen, Ereignisse und Anzeigen wurden praktisch und ohne unnötige Umwege ausprobiert.

Diese Erfahrungen helfen später auch bei größeren Anwendungen. Beim Z80-Projekt kommt eine Oberfläche hinzu, die deutlich mehr Zustände und Werkzeuge darstellen muss. Der kleine Taschenrechner war dafür ein nützlicher Schritt.