AUS DER WERKSTATT · C / KONSOLE

Ein Editor wie früher – in C

19. September 2026 · Ercan Dogan

Ein Editor muss nicht groß sein, um interessant zu werden. Manchmal reicht ein klarer Zweck: Text öffnen, bearbeiten, speichern – und dabei verstehen, was im Hintergrund passiert.

Ein überschaubares Projekt

Der DOS-Editor ist ein bewusst kleineres C-Projekt. Er arbeitet in der Konsole und greift damit eine Arbeitsweise auf, die ich aus der Zeit von MS-DOS noch gut kenne.

Die Oberfläche besteht nicht aus vielen Ebenen. Der Text steht im Mittelpunkt, die Bedienung bleibt direkt und die einzelnen Funktionen lassen sich Schritt für Schritt untersuchen.

Bedienung mit der Maus

Obwohl der Editor in der Konsole läuft, gehört eine Mausbedienung dazu. Das macht die Arbeit angenehmer und verbindet die vertraute Textoberfläche mit einer modernen Eingabemöglichkeit.

Gerade solche kleinen Funktionen sind lehrreich: Eingaben müssen erkannt, Cursor und Auswahl sichtbar gehalten und Änderungen zuverlässig verarbeitet werden.

Z80-Syntax im Text

Der Editor soll außerdem Z80-Assembler übersichtlicher darstellen. Befehle und andere Bestandteile des Quelltexts werden dafür farblich hervorgehoben.

Das ist keine vollständige Entwicklungsumgebung. Es ist ein praktisches Werkzeug für einen bestimmten Zweck – und ein guter Ort, um C, Textverarbeitung und die Verbindung zum Z80-Projekt miteinander zu üben.

Warum solche kleinen Programme wichtig sind

Ein überschaubares Programm zeigt die Wirkung eigener Entscheidungen sehr direkt. Wenn eine Funktion fehlt oder sich eine Bedienung nicht gut anfühlt, lässt sich die Ursache leichter finden als in einem riesigen System.

Genau deshalb gehört der DOS-Editor in meine Werkstatt: Er ist nützlich, bleibt verständlich und führt von einer kleinen Idee zu echtem, eigenem Code.